Die Stabilität der Eurozone ist gefährdet

Sommer-Spezial: Andreas Dombret, ehemals Bundesbank-Vorstandsmitglied, zur europäischen Geldpolitik.

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In genau 20 Tagen ist die nächste Zinssitzung der EZB anberaumt. Trotz der immer höheren Wahrscheinlichkeit einer Rezession zweifelt niemand ernsthaft an einer weiteren Zinserhöhung. Vor diesem Hintergrund ein Gespräch mit Andreas Dombret, der von 2010 an acht Jahre lang Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank war.

Er spricht zudem über die Anzeichen von Zweitrundeneffekten und die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale, die er im Gegensatz zur Europäischen Zentralbank bereits sieht. Außerdem kritisiert er deren bisherige Kommunikation. Hinzu kommt die politische Unsicherheit durch die Regierungskrise in Italien. Aufgrund all dieser Probleme sorgt er sich um die Stabilität der Eurozone und erklärt den EU-Stabilitätspakt für gescheitert.

Diese Ausgabe ist Teil einer zweiwöchigen Spezialreihe, in der genauer auf einzelne Bereiche der Kapitalmärkte und auf entscheidende Einflussfaktoren geschaut wird.