Interview mit Ex-Bundespräsident Christian Wulff: Der Islam gehört zu Deutschland: "Den Satz sage ich immer wieder"

 © The Pioneer / Henning Schmitter

Vor zehn Jahre passierte in Bremen etwas Bemerkenswertes: Der Islam gehört zu Deutschland, sagte der damalige Bundespräsident Christian Wulff und eröffnete eine kontroverse Diskussionen, die bis heute anhält. Ein Interview über einen Satz, der Deutschland noch immer spaltet.

Am 3. Oktober 2020 begeht Deutschland das 30. Jahr der Deutschen Einheit. Und genau an diesem Tag vor zehn Jahre passierte in Bremen etwas Bemerkenswertes: Der damalige Bundespräsident Christian Wulff sagte in seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit einen Satz, der eine kontroverse Diskussionen eröffnete, die bis heute anhält: Dass neben dem Christen- und Judentum auch der Islam inzwischen zu Deutschland gehöre. Es entbrannte eine erhitzte Debatte um Integration und Identität in Deutschland. Er selbst hat uns erzählt, dass er etwa 5000 Zuschriften aus der Bevölkerung erhielt, 80 Prozent davon seien negativ gewesen. Und genau darüber - über diesen Satz und über den Stand der Deutschen Einheit - haben wir mit ihm gesprochen.

Im Interview erzählt er, warum die Reaktionen auf diesen Satz ihn überrascht haben, was er über seine Parteikollegen denkt, die ihm damals widersprochen haben, welche Kritik an dem Satz er nachvollziehen kann und was das alles mit Hildegard Knefs Oben-Ohne-Filmauftritt zu tun hat.

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