Gastbeitrag von Joseph E. Stiglitz: Wie Biden den Multilateralismus erneuern kann

 © dpa

Der Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz über die Maßnahmen, mit denen Joe Biden in seiner Amtszeit dem Trauma der Trump-Präsidentschaft entgegenwirken könnte.

Im neuen Jahr gibt es so viel zu feiern: Sichere, effektive COVID-19-Impfstoffe sind ein Licht am Ende des pandemischen Tunnels (obwohl es die nächsten Monate noch einmal schlimm werden könnte).

Ebenso wichtig ist, dass Amerikas lügnerischer, inkompetenter, böswilliger Präsident von seinem genauen Gegenteil abgelöst wird: einem Mann, der sich durch Anstand, Ehrlichkeit und Professionalität auszeichnet.

Aber wir sollten uns über das, was den zukünftigen US-Präsidenten Joe Biden im Amt erwartet, keine Illusionen machen:

Die Trump-Präsidentschaft und auch die Pandemie, die von der scheidenden Regierung so unzureichend bekämpft wurde, werden tiefe Narben hinterlassen.

Das wirtschaftliche Trauma wird nicht über Nacht heilen, und ohne massive Hilfe in dieser entscheidenden und schwierigen Zeit – zu der auch die Unterstützung klammer bundesstaatlicher und lokaler Regierungen gehört – werden die Schmerzen nur noch verlängert.

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