Der Exodus aus Afghanistan

 © Lynn Janzen/ThePioneer

Unsere Themen heute:

  • Afghanistan: Nach der Evakuierung droht die Flucht Hunderttausender

  • Rüstung: Die Bundesregierung genehmigt Exporte in Milliardenhöhe

  • Geheimdienstler mit Wissenslücken: Abgeordnete vernehmen den BND

  • Einsatz mit Folgen: Die Bundeswehr setzt auf Traumaprävention

  • Im grünen Bereich: Die Sicherheitslage im Kosovo gilt erstmals seit Langem als kontrollierbar

  • Müll im Meer: Das Umweltministerium gibt 41 Millionen Euro im Kampf gegen Plastikabfälle in Asien und Afrika

  • In der Rubrik Female Forces blicken wir auf den Stand der Gleichstellung in der Bundeswehr

  • Auf unserem Konfliktradar haben wir Tunesien

  • In unserer Rubrik Auf Posten stellen wir Ihnen Viktor Elbling vor, Botschafter Deutschlands in Italien

  • Der Sicherheits-Rat kommt diesmal von CSU-Europapolitiker Manfred Weber

Der Exodus aus Afghanistan

Heiko Maas kehrt heute von schwieriger Mission zurück nach Berlin. Der Außenminister hat nach dem überhasteten Abzug des Westens aus Afghanistan dessen Anrainerstaaten um Unterstützung bei der Ausreise gelisteter Ortskräfte, deutscher Staatsbürger und weiterer bedrohter Menschen gebeten. Und Maas warb um die Aufnahme afghanischer Flüchtlinge.

Doch die Kooperationsbereitschaft Tadschikistans, Usbekistans und Pakistans hält sich in Grenzen. Die Hoffnung des Westens, afghanische Flüchtlinge könnten in der Region verbleiben und nicht nach Europa weiterreisen, droht sich zu zerschlagen.

Außenminister Heiko Maas (SPD, l.) und sein pakistanischer Amtskollege Shah Mahmood Qureshi am Dienstag in Islamabad. © dpa

Und so wächst nach der Rückkehr der Taliban an die Macht die Sorge vor einer großen Fluchtbewegung aus Afghanistan.

Es mehren sich UN-Berichte über Hinrichtungen, über Bildungs- und Berufsverbote für Frauen und über Zwangsverheiratungen von Mädchen. Die Taliban sind dabei, ein repressives System zu errichten, das viele Afghanen in Lebensgefahr versetzt. Regierungen und Hilfsorganisationen gehen deshalb davon aus, dass nun nicht allein Doppelstaatler und Ortskräfte auf gepackten Koffern sitzen, sondern große Teile der afghanischen Bevölkerung.

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