Raus aus Kabul: Die Flucht der Tamina Ahmadi

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  • Jemen: Ende des Ein-Mann-Einsatzes der Bundeswehr

  • Großer Zapfenstreich: Der Plan für die Ehrung der Afghanistan-Rückkehrer steht

  • Westbalkan: Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet pocht auf Beitrittsperspektive

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  • Frauenrechte: Parlamentspräsidenten weltweit schlagen neue Töne an

  • Auf unserem Konfliktradar haben wir den Inselstaat Sri Lanka

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Die Flucht der Tamina Ahmadi

Als die Taliban am Morgen des 15. August in Kabul einrücken, nimmt das vertraute, behütete Leben der Tamina Ahmadi ein jähes Ende. Sie ist eine Frau, jung, eine Journalistin, die im Dienste der Bundeswehr die Propaganda der Taliban analysierte.

Jetzt ist Tamina Ahmadi eine Frau in Lebensgefahr.

Alles, was ihr lieb und teuer ist, alles, woran sie glaubt, verachten und verfolgen die neuen Herrscher am Hindukusch.

Tamina Ahmadi heißt eigentlich anders - ihr echter Name muss aus Sicherheitsgründen ungenannt bleiben. © Christian Schweppe für The Pioneer

Tamina Ahmadi muss raus aus Afghanistan. Sie hofft auf Hilfe aus Deutschland. Aus jenem Land, dessen Soldaten zwei Jahrzehnte lang auf die Dienste lokaler afghanischer Helfer angewiesen waren. Eine von ihnen ist Tamina Ahmadi. Sie ist eine „Ortskraft“, wie es im Beamtendeutsch heißt.

Doch die Deutschen lassen Tamina Ahmadi allein. Sie ist bei ihrem Rettungsversuch auf sich gestellt. Sieben Tage und sieben Nächte brechen an, in denen Angst jeden Anflug von Hoffnung zu ersticken droht.

Unser Investigativ-Reporter Christian Schweppe hat den dramatischen Fluchtversuch der Tamina Ahmadi minutiös rekonstruiert. In 1243 Chatnachrichten und zahlreichen Telefonaten ließ ihn Tamina Ahmadi daran teilhaben.

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