Energie: Grüne in der Sackgasse

Guten Morgen,

„if you’re in a hole, stop digging”, sagen die Amerikaner: Wenn du in der Grube hockst, hör auf zu graben.

Die Grünen ignorieren diesen wohlmeinenden Rat mit großer Zielstrebigkeit. Erst verstolperten sie ohne Fremdeinwirkung ihre Kanzleramtsambition, nun manövrieren sie sich energiepolitisch in die Sackgasse. Beides hängt unmittelbar miteinander zusammen:

  • Die Grünen sind aus historischen Gründen gegen die Nutzung der Kernenergie. Tschernobyl und Fukushima stecken ihnen in den Knochen. Sie fürchten den GAU.

Tschernobyl: Stahlbogen über der Atomruine © dpa
  • Gleichzeitig sind sie aber auch gegen die Verstromung der Steinkohle. Zu viel Dreck, zu viel CO2. Also zügig raus aus der Kohle.

  • Die Inbetriebnahme der russisch-deutschen Gaspipeline Nord Stream 2 behagt ihnen genauso wenig. Zu groß sei die Abhängigkeit von Putin, sagt Annalena Baerbock. Sie will Gazprom die Betriebserlaubnis verweigern.

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