Inflation: heimliche Steuererhöhung

Guten Morgen,

inmitten der Pandemie soll es keine Steuererhöhung geben; das hat die Regierung versprochen. Die Wahrheit ist: Ohne dass je ein Parteivorstand oder der Deutsche Bundestag darüber diskutiert hätten, ist die brutalste aller Steuererhöhungen bereits unterwegs: die Inflation.

Eine Infografik mit dem Titel: Inflation: Die Sorge wächst

Inflationsrate in Deutschland gegenüber Vorjahresmonat, von Februar 2020 bis April 2021, in Prozent

Die Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB) Isabel Schnabel rechnet damit, dass die Inflation „kurzfristig über die Marke von drei Prozent“ springen könnte. Schon das bedeutet für ein angespartes Kapital in Höhe von 500.000 Euro einen Kaufkraftverlust von 15.000 Euro binnen eines Jahres. Hält die jährliche Inflationsrate von drei Prozent bis zum Jahr 2030 an, würde das angesparte Kapital von 500.000 Euro auf dann nur noch 383.208 Euro Kaufkraft schmelzen.

Eine Infografik mit dem Titel: Inflation schmälert das Vermögen

Wertverfall des Geldes bis 2030 mit einer fortschreitenden Inflation von drei Prozent, in Euro

Eine Infografik mit dem Titel: Die Kaufkraft schwindet

Wertverfall des Geldes bis 2035 mit einer fortschreitenden Inflation von drei Prozent, in Euro

Aber die drei Prozent bedeuten nur eine Durchschnittszahl. Einzelne Waren und Dienstleistungsgruppen sind sehr unterschiedlich von Preissteigerungen betroffen:

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