USA vor Richtungswechsel?: USA: Trump lebt

Guten Morgen,

wer wissen will, wie es nicht kommt, muss unbedingt die ZEIT lesen. Dort träumt der Autor Mark Schieritz, der schon mit dem Buch von der „Inflationslüge“ seinen Realitätsverlust dokumentiert hatte, vom „sozialdemokratischen Zeitalter“.

Er spürt eine „historische Prioritätenverschiebung“, erst bei sich und dann auch bei den Wählern: „Schutz, Sicherheit, Ausgleich“: International sei die Sozialdemokratieim Aufwind“ – von den USA bis Neuseeland.

Zumindest für die USA haben sich die Winde mit hoher Geschwindigkeit schon wieder gedreht. Für die Demokraten bläst es kühl und von vorne. Damit verändert sich die transatlantische Thermik auch für den deutschen Bundeskanzler. Das Team Scholz sollte besser nicht davon ausgehen, in den Passatwinden einer neuen Zeitrechnung zu segeln.

Joe Biden © dpa

In den USA jedenfalls hat sich was zusammengebraut, das Joe Biden schon bei den im November stattfindenden Zwischenwahlen schwer verletzen und zwei Jahre später aus dem Amt pusten könnte:

1. Die Geldentwertung schädigt die Kernwähler eines jeden Demokraten. Eine Inflationsrate von derzeit sieben Prozent bedeutet für die Sparer und Geringverdiener de facto eine Strafsteuer. Für Joe Biden ist die Inflation keine Lüge, sondern eine Falle, in die ihn die Geldflutungspolitiker des eigenen Lagers gelockt haben.

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