Was hilft gegen Impfmüdigkeit?

Guten Morgen,

nach der behäbigen Gesundheitsbürokratie, die zunächst nicht in der Lage war, ausreichend Schutzmasken zu besorgen, und den schläfrigen Impfstoff-Einkäufern der EU, die sich die wertvolle Ware von Israelis und Amerikanern wegschnappen ließen, kämpft die Bundesregierung nun gegen die eigene, zunehmend impfmüde Gesellschaft.

Kaum befindet sich ausreichend Impfstoff in den Kühlschränken der niedergelassenen Ärzte, machen die einfachen Menschen der Regierung einen Strich durch die Rechnung. Aus verqueren politischen Gründen und oft schlicht aus Bequemlichkeit erscheinen sie nicht zu ihren Impfterminen. Hier die drei unbequemen Fakten aus der Welt der Pandemiebekämpfer:

1. In Deutschland hat die Impfgeschwindigkeit spürbar an Tempo verloren. Nach über 1,4 Millionen täglich verabreichten Impfdosen Anfang Juni lag der Höchstwert vergangene Woche nur noch bei knapp einer Million.

2. Vor allem die Urlaubszeit hat sich als Impfblocker erwiesen. Viele Zweitimpfungen entfallen, weil der Impfkandidat mittlerweile auf Mallorca das Handtuch ausgebreitet hat.

3. Die Experten warnen davor, das Thema zu unterschätzen. Noch sei nirgendwo in Europa eine Herdenimmunität erreicht, so dass es jederzeit wieder zum Aufflammen regionaler Infektionsherde kommen könne.

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