Weltmacht China: eine Projektion

Guten Morgen,

die amerikanische Angst und die chinesische Sehnsucht sind die zwei Seiten der einen Medaille. Oder wie sich der frühere australische Premierminister Paul Keating kürzlich ausdrückte:

Chinas Problem besteht darin, dass hier ein großer Staat das Potenzial besitzt, die USA ökonomisch zu überholen: Eine unverzeihliche Sünde in den Augen der amerikanischen Triumphalisten.

Und weiter:

Chinas Existenz in dieser Größenordnung ist ein Affront für das Selbstverständnis der amerikanischen Nation, die sich als ‚exceptional state‘ wahrnimmt.

Hu Xijin, der Chefredakteur der chinesischen Tageszeitung „Global Times“, ein Blatt aus dem Dunstkreis der KP, begrüßt diese Aussagen und begreift sie als Ermunterung, den eingeschlagenen Weg Chinas fortzusetzen. Er fordert seine Landsleute auf, sich der amerikanischen Eindämmungspolitik zu widersetzen:

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