NFTs - Der Hype um digitale Kunst

 © picture alliance/dpa/Christie's | Collage des Künstlers Mike "Beeple" Winkelmann «Everydays: The First 5000 Days»

Der Kunstmarkt spielt nach seinen ganz eigenen Regeln und zur Zeit dreht sich alles um Krypto-Kunst. Nicht nur der Wert der Kunst ist außergewöhnlich gestiegen, auch das öffentliche Interesse: NFT, das steht dahinter - ein Begriff, der die Kunstwelt nachhaltig prägen und verändern könnte.

Jahrelang war es so: Digitale Inhalte zu vervielfältigen – nichts ging leichter. Die Einfachheit der Vervielfältigung war die wahre Einzigartigkeit digitaler Inhalte. Noch nie war es so einfach ein Bild, einen Text oder ein Musikstück zu kopieren, im Bruchteil einer Sekunde und in einer immer gleichbleibend guten Qualität. Inzwischen brauchen wir dafür oft bloß noch einen einfachen Shortcut auf der Tastatur.

Heute kann längst jeder digitale Inhalte im Internet ansehen, herunterladen, kopieren – jederzeit und überall. Trotzdem zahlte der Krypto-Unternehmer Vignesh Sundaresan im März fast 70 Millionen US-Dollar für eine digitale Collage des Grafikers Mike “Beeple” Winkelmann. Als sein Kunstwerk “Everyday: The first 5000 Days” beim Auktionshaus Christie’s unter den Hammer kam, wurde Beeple zum dritt-wertvollsten lebenden Künstler überhaupt.

Doch nicht nur der Wert des Kunstwerks war außergewöhnlich hoch, sondern auch das öffentliche Interesse für die neue Form der Kunst: NFT, das steht dahinter – ein neuer Begriff, der die Kunstwelt seither rasant verändern könnte. NFT-Kunst ist in aller Munde. Aber was genau steckt eigentlich dahinter?

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