Mit vereinten Kräften gegen den Chip-Mangel

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Was kann und muss die europäische Politik tun, damit in Europa verbrauchte Chips auch in Europa gefertigt werden? Woher kommt der Chip-Mangel überhaupt und welche Branchen sind am meisten davon betroffen?

Seit Wochen dominieren Nachrichten aus der Chip-Produktion die weltweiten Schlagzeilen. Der aktuelle Engpass an Halbleitern legt ganze Produktionslinien von Automobil-Herstellern lahm und sorgt für lange Lieferzeiten unter anderem bei E-Bikes, Produktionsmaschinen, Robotern oder Tablets. Der taiwanische Chip-Hersteller TSMC ist zwar optimistisch, dass bis zum Sommer die Lieferengpässe für die Autoindustrie überwunden werden könnten, doch der Mangel an Halbleitern wird noch Jahre anhalten, wie Intel-CEO Pat Gelsinger prophezeit.

Gelsinger traf sich letzte Woche mit dem französischen EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton, um den Aufbau von Chip-Fabriken in Europa zu besprechen. Intel investiert bereits 20 Milliarden US-Dollar im US-Bundesstaat Arizona und würde auch den zwei Standorte in Europa planen, um dem Chip-Mangel entgegenzuwirken. Es werden aber Subventionen von bis zu acht Milliarden Dollar von der EU notwendig, um Intel tatsächlich in die EU zu locken.

Doch woher kommt der Chip-Mangel überhaupt und welche Branchen sind am meisten davon betroffen? Was kann und muss die europäische Politik tun, damit „in Europa verbrauchte Chips auch in Europa gefertigt werden“?

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