Erdbeobachtung : Spionage-Satelliten: Wie Weltraumtechnik den Ukraine-Krieg prägt

Was sehen die Spionage-Satelliten im All?

Diese Woche im Tech Briefing:

  • Thema der Woche: Im Ukraine-Krieg kommen erstmals auch kommerzielle Satelliten und nicht nur Aufklärungs-Satelliten staatlicher Akteure zum Einsatz. Die Bilder sind teils frei im Internet abrufbar, teils dürfen Medien sie senden. Die Öffentlichkeit erfährt auf einmal, was früher nur Geheimdienste sahen. Welche Vorgänge auf der Erde können Satelliten erkennen? Und welchen Beitrag leisten kommerzielle Space-Firmen, um Gräuel sichtbar zu machen und die Weltöffentlichkeit gegen den Krieg zu mobilisieren?

  • Dazu: Was passiert, wenn die Satellitensignale absichtlich von einer Konfliktpartei gestört werden? Dies gilt völkerrechtlich nicht unbedingt als „Gewaltanwendung“. Unklar ist aber, wie die USA oder andere Länder reagieren würden, wenn ein kommerzieller Satellit angegriffen werden würde. Ist das dann ein Angriff gegen ein anderes Land? Ein kriegerischer Akt, der eine Revanche rechtfertigt?

  • Außerdem im Interview der Woche: Ijad Madisch, CEO und Mitgründer von ResearchGate, steht vor einer weitreichenden Entscheidung: Seine Plattform – mit 20 Millionen Nutzerinnen und Nutzern das Facebook der Wissenschaft – muss klären, ob russische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom internationalen akademischen Austausch ausgeschlossen werden oder nicht. Madisch berichtet von dem Dilemma, vor das der Krieg ihn stellt. Und er beschreibt seine Vision von der „Maschine als Universalgelehrten”, zu der Computer und Plattformen sich entwickeln können.

  • Plus: Die wichtigsten Nachrichten aus der Welt der BigTech, Startups und Technologie.

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