Die Gesellschaft der radikalen Vielfalt

Der Autor, Kurator und politische Essayist Max Czollek findet, dass wir längst in einer Gesellschaft leben, in der die Vielfalt im Zentrum steht. Die Frage sei nicht, ob sich die Vielfalt an Deutschland anpassen müsse, sondern wie sich Deutschland seiner Vielfalt anpasse. Eine Gesellschaft der politischen Vielfalt sei eine gute Überlebensstrategie. Alte Deutungsmuster seien überkommen.

Als Beispiel führt er den Umgang mit der deutschen Geschichte im Dritten Reich auf. Die bürgerliche Mitte setze die linken und rechten Ränder gleich und verpasse so eine tatsächliche Aufarbeitung des Nationalsozialismus. “Gedenktage ersetzen nicht die individuelle Aufarbeitung”. In vielen Familien führten Erinnerungsprozesse dazu, dass von Generation zu Generation immer weniger über eine mögliche Beteiligung an den Verbrechen der NS-Zeit gesprochen werde.

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