Eine demokratische Minderheiten-Gesellschaft

Entspricht die Zuschreibung “mit Migrationshintergrund” noch der Realität eines modernen Einwanderungslandes wie Deutschland? In einer Einwanderungsgesellschaft, in der jeder vierte Mensch ausländische Wurzeln und eine internationale Familiengeschichte hat, mache es keinen Sinn mehr, dieses Attribut als Kennzeichnung oder als besonderes Merkmal hervorzuheben, glaubt die Islamwissenschaftlerin und Publizistin Lamya Kaddor.

Im Achten Tag skizziert sie ihre Prognose zur Zukunft Deutschlands: Sie glaubt, dass es künftig nicht mehr eine Mehrheitsgesellschaft geben wird, die ein Schwergewicht gegenüber einigen wenigen Minderheiten bildet, sondern dass in (naher) Zukunft es mehrere Minderheiten sein werden, die im dialogischen und gleichberechtigten Austausch auf Augenhöhe ihre gesellschaftlichen Werte und Normen aushandeln. Welche Konsequenzen aus einer solchen Minderheitendemokratie gezogen werden müssten und wie konfliktreich die Transformation dorthin verläuft, erläutert Kaddor im Gespräch mit Alev Doğan.

Dies ist der begleitende Newsletter zum Sie können ihn kostenlos in Ihrer Inbox erhalten, wenn Sie auf der Webseite des Achten Tags auf "Jetzt abonnieren" klicken.

Wenn Sie bereits Pioneer sind, loggen Sie sich bitte ein, um den Newsletter zu lesen.

Wenn Sie noch kein Pioneer sind, können Sie sich direkt auf dieser Seite anmelden. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus und halten Sie unsere Angebote werbefrei. Sie erhalten sofort Zugriff auf alle Pioneer-Inhalte.

Eine kostenfreie Kurzversion dieses Podcasts können Sie in Ihrer Podcast-App hören: bei Apple Podcast, Spotify und Deezer.

Weiterlesen?Join ThePioneer!

Werden Sie jetzt Pioneer und erhalten Sie Zugang zu allen journalistischen Inhalten und unserem Medienschiff ThePioneer One.

Ich komme an Bord

Schon Pioneer?

In der Mitgliedschaft enthalten
Lädt...