Über ein Prinzip namens Kontaktschuld

Die sogenannte Kontaktschuld folgt einer klaren Logik: Eine Organisation X gilt auf Grund ihrer Kontakte zur Organisation Y oder zu der Person Z als radikal - relativ simpel. Doch der Kulturwissenschaftler und Ethnologe Werner Schiffauer meint, dass es eben nicht reiche lediglich zu wissen, dass es Kontakte gibt, sondern es wichtiger sei, was kommuniziert wird. Am Beispiel des Umgangs von Sicherheitsbehörden mit muslimischen Vereinen skizziert Schiffauer im Gespräch mit Alev Doğan im 8. Tag die Folgen des Kontaktschuld-Prinzips, das in vielen Fällen hemmend auf interne Reformbewegungen wirke. Doch auch die Auswirkungen dieser Logik auf die Diskurskultur der Gesellschaft seien problematisch.

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