Warum junge Klimaaktivisten in der Bringschuld sind

Die Journalistin Yasmine M’Barek kritisiert ihre Generation für ihre polarisierende und oft aggressive Abgrenzung zu anderen Interessengruppen, Milieus und insbesondere zur konservativen politischen Elite: Jungen Klimaaktivisten gerate die Korrelation zwischen Themen wie Energie-, Wirtschafts-, Sozial-, Bildungs und Familienpolitik und die damit verbundene Realpolitik aus dem Fokus. Für ein gemeinsames Ziel bedürfe es eines gemeinsamen Konsens, der kaum gesucht werde. “Als der Begriff Boomer im November 2019 zur amtlichen Beleidigung für alle Älteren wurde, beging die Generation Fridays for Future damit einen Fehler”, so M’Barek. “Sie verbaute sich die Option für die denkbar progressivste Koalition.” Dazu gehöre auch die Öffnung der eigenen Reihen für mehr Diversität, damit die Sorge um das Klima nicht ein Anliegen weißer Akademiker bleibe.

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