Wovon die russische Gesellschaft träumt

Die russische Gesellschaft hat einen alten Traum – den Traum von Freiheit. Seit Peter dem Großen ist der russische Staat bereit, diesem Willen nach Selbstbestimmung und absoluter Freiheit, die auch über Gesetze und Regeln geht, stattzugeben – sofern politische Mitbestimmung ausgeschlossen bleibt.

Ein spezieller Gesellschaftsvertrag, der die Bürgern einerseits in ein apolitisches Leben drängt, andererseits ihnen zumindest das Gefühl der Autarkie gibt. Doch hat diese Übereinkunft zwischen Staat und Bevölkerung auch dann noch Bestand, wenn sich der Alltag politisiert – etwa aktuell durch den Krieg gegen die Ukraine?

Darüber spricht Alev Doğan mit Reinhard Krumm, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung im Baltikum, der für die Stiftung auch lange Jahre in Russland gelebt und gearbeitet hat. Der Anschein, dass sich die Gesellschaft widerstandslos vom Staat beherrschen lässt, sei falsch, so Krumm.

In diesem Achten Tag öffnet er ein Fenster in die russische Gesellschaft und ihre Verfasstheit.

Dies ist der begleitende Newsletter zum Sie können ihn kostenlos in Ihrer Inbox erhalten, wenn Sie auf der Webseite des Achten Tags auf "Jetzt abonnieren" klicken.

Wenn Sie bereits Pioneer sind, loggen Sie sich bitte ein, um den Newsletter zu lesen.

Wenn Sie noch kein Pioneer sind, können Sie sich direkt auf dieser Seite anmelden. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus und halten Sie unsere Angebote werbefrei. Sie erhalten sofort Zugriff auf alle Pioneer-Inhalte.

Eine kostenfreie Kurzversion dieses Podcasts können Sie in Ihrer Podcast-App hören: bei Apple Podcast, Spotify und Deezer.

Lädt...