Der 8. Tag

Was ein nuklearer Schutzschirm wirklich bedeutet

Sicherheitsexperte Christian Mölling über Abschreckung, Glaubwürdigkeit und Europas Optionen.

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Braucht Europa eine eigene nukleare Abschreckung? Und wenn ja: wie – und mit wem?

Seit der Münchner Sicherheitskonferenz ist die Debatte um einen europäischen „Schutzschirm“ zurück auf der politischen Bühne. Bundeskanzler Friedrich Merz spricht von Gesprächen mit Frankreich und Großbritannien – und sagt zugleich, Deutschland solle nicht über eine eigene atomare Bewaffnung nachdenken. Aber was heißt das eigentlich? Und wie funktioniert nukleare Abschreckung überhaupt?

In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem Sicherheitsexperten Christian Mölling. Es geht um Glaubwürdigkeit, Eskalationsstufen, politische Kontrolle und die Frage, ob ein Präsident im Ernstfall „Warschau schützt und New York riskiert“.

Wie unterscheiden sich amerikanische, französische und britische Nukleararsenale? Was bedeutet nukleare Teilhabe für Deutschland? Warum wäre eine deutsche Atombombe politisch kaum vermittelbar?

Mölling erklärt, warum der „Schutzschirm“ eine schiefe Metapher ist, denn Abschreckung funktioniert nicht wie ein Regenschirm, an dem Raketen einfach abperlen. Sie funktioniert im Kopf.

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