Juli Zeh spricht mit Jan Snela über „Ja, Schnecke, ja”
The Pioneer Literatur-Podcast Edle Federn
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In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller Jan Snela über seinen Roman „Ja, Schnecke, ja“ – der von Die Zeit 2025 unter die 100 besten Bücher des vergangenen Jahres gewählt wurde.
Es geht darin um eine Fernbeziehung zwischen Deutschland und Japan: Hannes bleibt zurück, während Amanda in Nara an einer Meeresschnecke forscht, die ihren Körper neu bilden kann. Aus dieser Konstellation entwickelt sich ein Roman über Begehren und Besitzansprüche, über Kinderwunsch und Klimakrise – und darüber, was passiert, wenn man Rollenbilder nicht einfach übernimmt.
Juli Zeh und Jan Snela sprechen über die besondere Form des Buches: kurze, dichte Prosastücke, inspiriert vom japanischen Haibun – einer literarischen Form, die erzählende Prosa mit lyrischen Einschüben verbindet und stark vom Denken des Haiku geprägt ist. Mit einer Sprache, die Räume öffnet – durch Rhythmus, Klang und Atmosphäre.
Ein Gespräch über Männlichkeitsbilder, feministische Perspektiven, das Loslassen – und über die Kunst, literarische Zwischentöne spürbar zu machen.