Aufschwung fern von Champagner-Niveau
Warum die besseren Wachstumsprognosen kein Grund sind, die Korken knallen zu lassen
Inhalte
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsschätzung für 2026 auf 1,3 Prozent mehr als verdoppelt. Doch für Lars Feld und Justus Haucap kein Grund zur Entwarnung. Denn getragen wird das Plus von Staatsausgaben und einer außergewöhnlich guten Exportentwicklung. Auf eine selbsttragende Erholung deutet wenig hin. Genau deshalb dürfe der Reformdruck nicht nachlassen.
Wie steinig der Weg ist, zeigen beispielsweise die noch laufenden Debatten um Rente, Pflege und Einkommensteuer. Welche Pfade die Regierungskoalition nicht einschlagen sollte und auf welchen es in die wirtschaftlich vernünftige Richtung geht, ist ebenfalls Thema dieser Ausgabe.
Außerdem sprechen die beiden Wirtschaftswissenschaftler über den Wahlerfolg der Linken in Berlin. Dabei steht die Idee der Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen wie Vonovia im Zentrum. Die dafür vorgelegte Entschädigungslogik sei abenteuerlich, und zu Recht würden auch private Kleinvermieter nervös.
Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com.