Bundestagswahl 2021: Die neuen Grünen

Die künftige Grünen-Fraktion im Bundestag könnte dreimal so groß sein wie die jetzige. Wer sind die Neuen, die für die Ökos nach Berlin wollen? Und wie ticken sie? Wir stellen 13 von ihnen vor.

Spricht man Grünen-Bundestagsabgeordnete dieser Tage auf die guten Umfragewerte ihrer Partei an, fällt die Reaktion meist betont bescheiden aus. „Nicht überbewerten“, heißt es dann; von bloßen „Momentaufnahmen“ ist die Rede. Im Hintergrund aber laufen längst die Vorbereitungen für den Wachstumsschub nach der Bundestagswahl.

Derzeit besteht die Grünen-Bundestagsfraktion aus 67 Abgeordneten - aktuellen Umfragen zufolge könnte sich deren Zahl in der nächsten Legislaturperiode auf mehr als 200 verdreifachen.

Die künftige Grünen-Bundestagsfraktion wird sehr wahrscheinlich deutlich größer sein als die jetzige. Sie wird aus mehr Bundestagsneulingen als erfahrenen Parlamentariern bestehen. Sie wird auch ein Stückweit vielfältiger, gesellschaftlich breiter verankert sein - wenn auch nicht so breit, wie die Grünen gern für sich beanspruchen.

Die meisten Landesverbände haben ihre Listen zur Bundestagswahl aufgestellt. Auf den aussichtsreichen Listenplätzen finden sich auffallend viele wirtschaftsaffine Kandidatinnen - aber auch Gewerkschafter, Richter, Ministerialbeamte. Kurzum: viele recht mittige, oft bürgerlich anmutenden Bewerberinnen und Bewerber. Andererseits drängen auch Aktivisten aus dem Umfeld der Fridays-for-Future-Bewegung ins Parlament.

Eine spannungsreiche Mischung zeichnet sich ab, die einen genaueren Blick lohnt. Wir stellen 13 Kandidatinnen und Kandidaten mit guten bis sehr guten Chancen auf den Einzug in den Bundestag vor.

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