Angriff aus Fernost

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Unsere Themen heute:

  • China erreicht den Stopp eines unerwünschten Buches in einem deutschen Kinderbuchverlag. Das Bundesinnenministerium registriert zusehends Einflussnahme aus Fernost.

  • Unruhe in der Ost-CDU: Sachsen-Anhalts JU-Chefin Anna Kreye wünscht sich Friedrich Merz als "Motivator" im Landtagswahlkampf.

  • Neuer Job für Volker Kauder. Der frühere Fraktionschef der Union soll Vorsitzender der Bundesstiftung "Orte der Deutschen Demokratiegeschichte" werden.

Bedrohung aus Fernost

Das Bundesinnenministerium warnt in einem internen Bericht vor der Einflussnahme Chinas auf die öffentliche Meinung in Deutschland in der Corona-Pandemie. Das Dokument liegt uns vor.

Als Beispiel nennt der Bericht ein Kinderbuch, in dem der Hamburger Carlsen Verlag China als Ursprungsort des Corona-Virus bezeichnete. Dieses Buch zog der Verlag vor wenigen Wochen zurück, weil der öffentliche Druck zu groß wurde.

Der Druck entstand aufgrund eines als rassistisch empfundenen Satzes:

Das Virus kommt aus China und hat sich von dort aus auf der ganzen Welt ausgebreitet

Aus dem Kinderbuch des Carlsen Verlags

Das Innenministerium beschreibt nun in dem Bericht detailliert, wie chinesische Stellen gegen die Publikation Stimmung gemacht haben. So solle "nicht nur die chinesische Auslandsgemeinde gegen die Veröffentlichung vorgegangen sein". Auch habe das chinesische Konsulat in Hamburg eine Strafanzeige gegen den Verlag angekündigt und sei dort "zudem vorstellig geworden".

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