Ukraine: Das Ersatz-Gas

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Unsere Themen heute:

  • Privatleute müssten 15 Prozent an Energie einsparen, die Industrie etwa 8 Prozent. Eine kurzfristige Reduktion des Importgases aus Russland wäre möglich, sagt eine Studie.

  • Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius fürchtet keine Einwanderung von Gefährdern durch die Flüchtlingswelle aus der Ukraine und greift die Union an.

  • Ein neues Buch über den Oppositionsführer Friedrich Merz soll im September veröffentlicht werden; die beiden Autoren sind alte Bekannte im Journalismus.

  • Rückkehr einer urgrünen Forderung: Bei den Grünen wird der Ruf nach einem Tempolimit lauter - zur Einsparung von Energie aus Russland.

Energieverband: Russisches Gas ist weitgehend ersetzbar

In Deutschland lassen sich kurzfristig zum nächsten Winter etwa 20 Prozent des Erdgasbedarfs substituieren oder einsparen.

Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einem Gutachten, das uns vorliegt.

Das entspricht einem Drittel der Gasimporte aus Russland.

2021 machten laut BDEW Lieferungen aus Russland einen Anteil von 55 Prozent am gesamten Gasverbrauch aus, mittlerweile beträgt er nur noch 40 Prozent, die fehlenden Mengen aus Russland wurden durch Lieferungen aus den Niederlanden und Norwegen ausgeglichen.

Wenn der Importanteil in der Höhe beibehalten würde, könnten kurzfristig knapp die Hälfte der russischen Gaslieferungen vermieden oder ausgeglichen werden, heißt es in dem Gutachten.

Dazu müssten aber einige Voraussetzungen erfüllt sein, etwa:

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