Der Wolf soll abgeschossen werden können

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Unsere Themen heute:

  • Seit der Wolf den Weg zurück in deutsche Wälder gefunden hat, gibt es die Debatte um den richtigen Umgang. Die CDU hat nun einen Entwurf für das Wahlprogramm vorgelegt - wir kennen die Details.

  • Der Rest der Union taktiert weiter in der Kanzlerkandidaten-Frage. Die Bundestagsfraktion könnte in der kommenden Woche womöglich ein weiteres Votum abgeben.

  • SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sorgt sich unterdessen weiter um die ob des Parteienstreits unbeeindruckte Corona-Pandemie in Deutschland. Er erhebt Vorwürfe gegen CDU-Wissenschaftsministerin Anja Karliczek wegen einer verpassten Chance.

CDU will Abschuss von Wölfen erleichtern

Der Wolf ist schon seit vielen Jahren wieder in Deutschland ansässig. Nun kehrt er als großes Thema in die Politik zurück.

In der CDU wird der Ruf laut, den Abschuss der Tiere zu erleichtern. Geht es nach den Agrarexperten der Parteien, könnten entsprechende Überlegungen Eingang ins Wahlprogramm der Union zur Bundestagswahl finden.

Ein Wolf in Bayern © dpa

Uns liegt der Entwurf für das Agrarprogramm 2021 vor. Das Konzept ist vom CDU-Bundesfachausschuss Umwelt und Landwirtschaft erarbeitet worden.

Das Gremium wird von Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen, und dem Agrarexperten der Unionsfraktion im Bundestag Albert Stegemann geleitet.

Die Weidetierhaltung, heißt es in dem Papier, sei „durch die schnell wachsenden Wolfsbestände zunehmend bedroht“. Zuletzt habe es in Deutschland 128 Rudel, 35 Paare und 10 Einzelwölfe gegeben. Immer wieder werden Weidetiere von ihnen zerfetzt.

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