Rechtsextremismus: Die Angst vor den Deutschen im Krieg

 © Mitglieder des ultrarechten "Nationalen Korps" in der Ukraine (2019) / dpa

Unsere Themen heute:

  • Innenpolitiker befassen sich mit auffälligen Ausreisen deutscher Extremisten in die Ukraine. Wir haben mit dem Verfassungsschutz gesprochen.

  • NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst gründet einen prominent besetzten Beirat zu den Folgen des Kriegs für sein Land. Mit dabei unter anderem Christoph Heusgen.

  • Grünen-Klimaschutzminister Robert Habeck verärgert die Klimaaktivisten von Fridays for Future. Wir sagen, worum es geht.

  • Der deutsch-russische Handel lag vor dem Krieg bei nur 60 Milliarden Euro und damit hinter dem Wirtschaftsaustausch mit Tschechien und Polen.

  • Im Flieger von New York nach Berlin schickt Außenministerin Annalena Baerbock eine Sprachnachricht an ihre Diplomaten. Wir sagen, worum es geht.

  • Die Türkei versucht im Ukraine-Krieg eine Vermittlerrolle einzunehmen und bringt sich so wieder stärker auf die internationale Bühne. Alev Doğan analysiert.

Die Angst vor den Deutschen im Krieg

Die Sicherheitsbehörden haben derzeit zunehmend im Blick, wer aus Deutschland in Richtung Osten ausreist, um in der Ukraine womöglich an Kampfhandlungen teilzunehmen.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) bestätigt: „Dem BfV liegen vereinzelte Hinweise - im niedrigen einstelligen Bereich - auf erfolgte Ausreisen von Extremisten aus Deutschland in die Ukraine vor.“

Bezüglich der mutmaßlichen Beteiligung deutscher Rechtsextremisten an Kämpfen selbst lägen „derzeit keine verifizierten Erkenntnisse vor“. Entsprechende Werbungsversuche und mögliche Ausreiseabsichten werde das BfV allerdings weiter genau beobachten.

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