Die Bummel-Bahn von Bielefeld

 © Lynn Janzen/ThePioneer

herzlich willkommen zu unserem Briefing aus der Hauptstadt – direkt von der Pioneer One.

Unsere Themen heute:

  • Mit dem ICE von Köln nach Berlin in 3.30 Stunden? Die Deutsche Bahn will dies möglich machen, doch vor Ort gibt es parteiübergreifend Widerstand.

  • Noch mehr Kleinlaster in der City? Verkehrsminister Andreas Scheuer will Ladezonen in den Innenstädten erleichtern. Wir sagen, worum es geht.

  • Ungewöhnliche Kooperation: Der Industrieverband BDI ist Partner eines Pilotprojekts des rot-rot-grünen Senats zur Umsetzung von Großveranstaltungen.

Alle Parteien versprechen mehr Klimaschutz. Alle Parteien wollen die Deutsche Bahn als klimafreundliches Transportmittel stärken.

Nur wenn es konkret wird, dann hapert es.

Das Bundesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn wollen die ICE-Strecke zwischen Bielefeld und Hannover neu bauen.

Die Fahrzeit soll von knapp 50 Minuten auf 31 Minuten schrumpfen.

Der Grund: Eine Tempo-Strecke zwischen den beiden Städten könnte eine der wichtigsten Pendlerstrecken Deutschlands erheblich beschleunigen: Köln - Berlin

Von der Domstadt in die Hauptstadt braucht ein ICE bisher 4:25 Stunden. Mit einer neuen Trasse oder dem Neubau der alten Verbindung zwischen Bielefeld und Hannover wären 3.30 Stunden möglich.

Der Zug wäre eine echte Alternative zum Flugzeug.

Die Deutsche Bahn hat nun Szenarien erarbeitet und einen digitalen Dialogprozess gestartet. Nach der Sommerpause sollen Gutachter vor Ort die Bedingungen prüfen.

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