Die deutsche Unsicherheitspolitik

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herzlich willkommen zum Campaign Briefing aus der Hauptstadt – direkt von der Pioneer One.

Unsere Themen heute:

  • In Berlin beginnt die Zeit der politischen Schuldzuweisungen wegen der dramatischen Entwicklung in Afghanistan. Wir kennen viele Details.

  • Die Bundesländer wollen Flüchtlinge aus Afghanistan aufnehmen, der Druck auf den Bund steigt.

  • Kommt Armin Laschet wieder hoch? Mittelstands-Chef Carsten Linnemann schlägt eine Staatsreform vor, CSU-Chef Söder spekuliert über Kandidatentausch.

  • Wahlkampf und Flutgedenken? Das passt nicht zusammen, doch NRW und Rheinland-Pfalz buhlen um die politische Prominenz an gleich zwei Gedenktagen.

  • CDU gegen AfD - in Cottbus tritt ein ehemaliger Unternehmensberater für die CDU gegen den AfD-Bewerber für den Bundestag an - und das Rennen ist offen.

Die deutsche Unsicherheitspolitik

Das außenpolitische Desaster in Afghanistan führt zu Verwerfungen in der Bundesregierung und weiteren Schuldzuweisungen. Dabei steigt der Druck auf SPD-Außenminister Heiko Maas wegen dessen Krisenmanagements.

Am Mittwoch brach die Kritik an Maas unter anderem ausgerechnet in einer Sitzung des eigenen Krisenstabs durch - er habe bei mehreren strategisch bedeutenden Fragen unglücklich positioniert, hieß es uns gegenüber. Und die zuständigen Ministerinnen und Minister schoben sich - wie in vielen anderen Momenten der letzten Tage - gegenseitig die Schuld zu.

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