Die Revolution in der CDU wird vertagt

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Unsere Themen heute:

  • In der Unionsfraktion gibt es scharfe Kritik an Armin Laschet, der neue und alte Fraktionschef Ralph Brinkhaus darf bis April im Amt bleiben. Hinter den Kulissen arbeiten einflussreiche CDU-Politiker aber längst an einem Neuanfang.

  • Wer hat die älteste, wer die jüngste Fraktion? Welche Bundestagsabgeordneten holten die besten Ergebnisse? Wir gehen in die Analyse des neuen Bundestags.

  • Kritik an grünen-Ko-Chef Robert Habeck. Bei der ersten Fraktionssitzung muss der Grüne Spekulationen um das Vizekanzleramt zurückweisen.

  • Der künftige NRW-Ministerpräsident dürfte Hendrik Wüst heißen. Im Landesvorstand der NRW-CDU sprachen sich wichtige Stimmen für den Verkehrsminister als baldigen Laschet-Nachfolger im Regierungsamt aus.

Laschet und Söder lassen Ralph Brinkhaus im Amt

Die Revolution in der Union ist vertagt, der Machtkampf zwischen dem angeschlagenen Parteichef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder vorerst befriedet.

Nach intensiven Gesprächen haben beide gestern in der Fraktionssitzung den amtierenden Vorsitzenden Ralph Brinkhaus für weitere sechs Monate als Chef vorgeschlagen. Mit 85 Prozent der abgegebenen Stimmen wurde Brinkhaus in geheimer Wahl gewählt.

Laschet musste eigene Ambitionen begraben. CSU-Chef Söder soll sich nach unseren Informationen aus Parteikreisen schon am Sonntagabend gegen einen möglichen neuen Fraktionsvorsitzenden Armin Laschet ausgesprochen haben. Brinkhaus sei für ihn der einzige Kompromiss gewesen. Ein Fraktionschef Friedrich Merz stößt auf massiven Widerstand der CSU.

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