Die Zitrus-Koalition

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Unsere Themen heute:

  • Grüne und Gelbe werden wohl in einer neuen Regierung zusammenarbeiten müssen. Eine Annäherung der verfeindeten Parteien beginnt längst hinter den Kulissen.

  • Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) steht womöglich mit dem Ende der Legislaturperiode doch nicht vor ihrem politischen Karriereende. Wir sagen, was passieren wird.

  • Immer sonntags lässt sich Armin Laschet im privaten Rahmen von illustren Persönlichkeiten beraten. Dazu gehört ein Ex-Minister, ein Ex-CDU-Geschäftsführer und Laschets Bruder. Einig ist sich das Gremium nicht immer, wir sagen, worum es geht.

Die grün-gelbe Annäherung

Die Protagonisten von FDP und Grünen kannten einander kaum, als die Liberalen 2017 aus der außerparlamentarischen Opposition direkt an den Jamaika-Verhandlungstisch befördert wurden. Man wusste zu wenig über die Schmerzpunkte des Gegenübers. Der Mangel an Vertrautheit und Vertrauen galt bald als wesentlicher Grund für das Scheitern der Sondierungen für ein Regierungsbündnis.

Das soll sich 2021 nicht wiederholen.

Die Umfragen legen nahe, dass Liberale und Grüne schon bald wieder miteinander verhandeln könnten - für ein Ampelbündnis mit der SPD oder aber für eine Jamaika-Koalition mit der Union. Wie ist jetzt, vier Jahre nach dem Jamaika-Trauma, die Stimmung zwischen Grünen und Liberalen? Wo gibt es Schnittmengen? Unsere Kollegen Marina Kormbaki und Rasmus Buchsteiner haben sich bei Grünen und Liberalen umgehört.

Einer, der mit dabei war, als Jamaika im Bund scheiterte, ist Wolfgang Kubicki. Das Verhältnis zu den Grünen sei nach einigen in der Opposition gemeinsam angeschobenen Projekten „deutlich entspannter“ als noch vor vier Jahren.

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