Ein Jahr nach dem Kabul-Trauma

 © Lynn Janzen/ThePioneer

herzlich willkommen zur Sommer-Ausgabe Ihres Hauptstadt-Newsletters.

Unsere Themen heute:

  • Die Ausreise bedrohter Menschen und deutscher Ortskräfte aus Afghanistan kommt nur schleppend voran. Unser Investigativreporter Christian Schweppe hat das Schicksal einer jungen Afghanin über ein Jahr in ihrem deutschen Exil begleitet.

  • Die Arbeitgeber arbeiten sich an den Bürgergeld-Plänen des Arbeitsministers ab, die noch in diesem Monat durchs Kabinett gehen sollen.

  • Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz sieht den Betrieb ihrer Museen und Bibliotheken in Gefahr, da der Haushaltsausschuss eine Mittelerhöhung gesperrt hat. Doch die Ampel-Koalition bleibt hart.

  • Waldbrände werden in den kommenden Jahren in Europa noch zunehmen, eine EU-Löschflugzeugstaffel könnte schnell und effektiv helfen.

  • Das Selfie hat uns heute Jan Mücke (FDP) geschickt, ehemaliger parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.

Kabul – Ein Jahr nach dem Exodus

Ein Jahr nach der Machtübernahme der Taliban in Kabul kommt die Aufnahme bedrohter Menschen aus Afghanistan nur schleppend voran. Auch bei Einreisen früherer deutscher Ortskräfte ist es wieder zu einem Stopp gekommen.

Zwar sind inzwischen weit mehr Menschen nach Deutschland gekommen als jene 5.347, die im vergangenen Sommer bei der elftägigen Luftbrücke ausgeflogen wurden – die Rede ist von mehr als zehntausenden Einreisen.

Trotzdem könnte die Lage heute viel besser sein, kritisieren nicht nur Hilfsorganisationen wie Reporter ohne Grenzen. Denn Zehntausende sitzen weiter fest.

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