Russland-Konflikt: Gerhard Schröders Irrweg

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Unsere Themen heute:

  • Gerhard Schröder muss seinen Aufsichtsratssitz bei Herrenknecht abgeben, die Mitgliedschaft bei Borussia Dortmund ist in Gefahr. Und die Ampel-Koalition prüft, ob seine Amtsausstattung gekürzt werden kann.

  • Wir rekonstruieren die letzten Tage und Wochen des Altkanzlers und haben mit Weggefährten, Freunden und seinem Biografen gesprochen.

  • Mit Hilfe von LNG-Terminals will Kanzler Olaf Scholz russisches Gas durch Flüssiggas ersetzen. Nur: Das erste Terminal wird wohl frühestens in vier Jahren fertig.

  • In der CDU gehen die Meinungen darüber auseinander, ob ein vorgezogener Kohleausstieg noch möglich ist. Wir haben die Details.

  • Deutschland stellt sich auf Hunderttausende Flüchtlinge aus der Ukraine ein. Wir kennen genaue Zahlen.

  • Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will Hartz IV reformieren. Erst einmal setzt er die Sanktionen aus. Wir wissen mehr.

Politik und Wirtschaft auf Distanz zu Gerhard Schröder

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder gerät durch seine Freundschaft zu Russlands Machthaber Wladimir Putin ins politische und gesellschaftliche Abseits.

Wie wir exklusiv berichteten, haben alle vier Mitarbeiter Schröders wegen seiner Weigerung, seine Mandate in russischen Staatsunternehmen und in der Betreibergesellschaft von Nord Stream 2 niederzulegen, ihren Job gekündigt.

Nun musste Schröder sein Mandat im Kontrollgremium des Tunnelbohrmaschinenherstellers Herrenknecht abgeben, die Ehrenmitgliedschaft bei Borussia Dortmund soll ihm entzogen werden, wenn er nicht seine russischen Mandate niederlegt.

Die Universität Göttingen will an diesem Mittwoch weiter über die Ehrendoktorwürde Schröders entscheiden.

Es ist ein dramatischer Verlust an gesellschaftlicher Anerkennung.

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