Ukraine-Krieg: Steinmeier sagt den Ball ab

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Unsere Themen heute:

  • Der 69. Bundespresseball wird ohne Eröffnungswalzer - und ohne den Bundespräsidenten stattfinden. Wir kennen die Gründe.

  • Bis zu 40 Milliarden Euro muss FDP-Finanzminister Christian Lindner im neuen Ergänzungshaushalt für die Ukraine-Hilfen aufnehmen, der Schuldenberg wächst.

  • In der CDU eröffnet die neue Vize-Generalsekretärin morgen ihr Büro im Adenauer-Haus, doch der neue Generalsekretär Mario Czaja kommt nicht recht in Tritt.

  • In die Debatte um eine neue Parteispitze der Linkspartei kommt Bewegung - doch nicht jeder mag die Namen, die kursieren. Wir kennen die Details.

Kein Tanz mit Steinmeier

Die Absage aus dem Bundespräsidialamt war höflich und direkt zugleich. Der Bundespräsident begrüße die Solidarität, die mit dem Bundespresseball gegenüber der Ukraine zum Ausdruck gebracht werden soll, man werde sich auch an der Spendenaktion für Reporter ohne Grenzen beteiligen, hieß es.

Der entscheidende Satz aber folgte danach:

Von einer Teilnahme möchte der Bundespräsident in diesem Jahr absehen.

Am kommenden Freitag findet der 69. Bundespresseball im Berliner Hotel Adlon statt - erstmals seit Jahren ohne den Bundespräsidenten. 2020 und '21 gab es eine Corona-Pause, am Freitag wird die Veranstaltung vom vergangenen November nachgeholt.

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