Hauptstadt-Briefing

Der Klingbeil-Moment und die offene Zukunft der SPD

Hauptstadt-Briefing mit Jörg Thadeusz und Karina Mößbauer.

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Nach den Wahlschlappen der SPD beginnt die Suche nach einem neuen Kurs. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz schauen auf die Rede von SPD Parteichef Lars Klingbeil bei der Bertelsmann Stiftung und fragen, ob hier wirklich ein Richtungswechsel beginnt – oder nur ein neues Vokabular für alte Widersprüche.

Zwischen Reformrhetorik, innerparteilichem Widerstand und der offenen Frage, ob die SPD überhaupt noch weiß, wen sie erreichen will, geht es um nicht weniger als die Zukunft der ältesten demokratischen Partei Deutschlands.

Im Interview der Woche spricht Karina Mößbauer mit Hessens Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU) über das angekündigte Reformjahr der schwarz-roten Koalition, über die Grenzen sozialdemokratischer Kurskorrekturen und über die Frage, warum es in Hessen offenbar besser gelingt, Koalition nicht als Dauerstreit, sondern als Arbeitsverhältnis zu organisieren. Außerdem geht es um die AfD und um den Umgang mit ihren Wählern.

Und dann der Streit um Frank-Walter Steinmeier: Mit seiner Rede zum Iran-Krieg hat der Bundespräsident scharfe Kritik aus der Union ausgelöst. Für die einen benennt er nur klar, was klar benannt werden muss. Für die anderen spricht hier weniger das Staatsoberhaupt als der alte Sozialdemokrat. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz beleuchten, warum diese Rede so polarisiert – und welche Brüche sie in der deutschen Außenpolitik offenlegt.

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