Die kritischen Kehrtwenden der FDP

Die Mega-Ausgaben wegen der Ukraine könnten zur Mega-Krise der Liberalen werden

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Vor ihrem Parteitag am Wochenende und den zwei wichtigen Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ist die FDP in der Koalition die Partei, die in den Umfragen nicht profitieren kann. Während die Neuverschuldung mit voraussichtlich über 100 Milliarden Euro einen Höchststand erreichen wird, sinken die Werte der Liberalen. Die Punkte, die die FDP bei der Forderung nach Corona-Lockerungen machen konnte, sind verpufft. Solide Finanzen, Bürokratieabbau und andere liberale Forderungen kann FDP-Chef und Finanzminister Christian Lindner momentan nicht einlösen. Wo geht es für die Partei hin, welche Schlüsse ziehen die Kern-Wähler und kann die FDP das Dilemma auflösen? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe. Im Interview dazu: Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender des FDP-Landesverbandes.

Außerdem: Wer ist der Geisterfahrer? Olaf Scholz oder die anderen? Die Diskussion um die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine reißt nicht ab. Verweigert sich der Kanzler den Wünschen aus der Ukraine oder kommuniziert er schlecht? Eine Analyse.

Weitere Themen:

  • Krise in der Linkspartei: Wieso nach dem Rücktritt vor dem Rücktritt sein könnte.

  • Zwickmühle in der CDU: Weshalb die CDU nicht “nein”, aber “so nicht mehr” zum Mindestlohn sagen könnte.

  • Kommunikations-Chaos im Verteidigungsministerium: Warum der Luftwaffen-Inspekteur für seine Chefin Christine Lambrecht einen Rückzieher machen muss.

Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Frank-Dieter Freiling, Auslands-Chef des ZDF und Gründer des Deutsch-Amerikanischen Journalisten-Programms, dem Arthur F. Burns Fellowship.

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