Zwischen Wahlbeben und Reformdruck – die Nerven liegen blank
Das Hauptstadt Briefing mit Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz.
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Vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin liegen die Nerven in der Union blank. Die CDU-Ministerpräsidenten stellen sich demonstrativ hinter die Bundesregierung – schaffen es in ihrem Unterstützerbrief allerdings, Friedrich Merz kein einziges Mal beim Namen zu nennen. Ist das Rückendeckung oder nur eine Atempause für den angeschlagenen Kanzler?
Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz sprechen über Frust und Ratlosigkeit in der CDU, Merz’ abgesagte Reise zur UN-Generalversammlung und den wachsenden Druck, sich stärker um Reformen und Innenpolitik zu kümmern. Gleichzeitig könnte Manuela Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern ein erstaunliches Comeback gelingen – trotz ihrer umstrittenen Russlandpolitik und der Affäre um die Klimastiftung.
Wie ist die Lage kurz vor der Wahl? Tagesspiegel-Vizechefin Anke Myrrhe analysiert das Rennen in Berlin, wo die Linke auf das Rote Rathaus hofft und die CDU nach dem Kandidatenwechsel um Boden kämpft. NDR-Landespolitikchefin Jette Studier erklärt, warum Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern so stark aufgeholt hat und die dortige CDU um ihre politische Bedeutung kämpfen muss.
Außerdem: Ursula von der Leyen will Kanada enger an die Europäische Union binden. Eine Antwort auf die brüchige transatlantische Partnerschaft mit den USA – oder sollte Europa erst einmal seine eigenen Hausaufgaben erledigen?