„Ein Blick sagt meist mehr als tausend Zahlen“
Airbus-CFO Thomas Toepfer über globale Lieferketten, Gelassenheit und Führung unter Druck.
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Wie steuert man eines der komplexesten Unternehmen der Welt – mit mehr als 9.000 bestellten Flugzeugen, globalen Lieferketten, einem wachsenden Verteidigungsgeschäft und geopolitischen Risiken?
In der neuen Folge von „Money Matters“ spricht Ellen Frauenknecht mit Thomas Toepfer, CFO von Airbus. Er erklärt, warum die enorme Nachfrage nach Flugzeugen für Airbus zugleich Chance und Herausforderung ist, weshalb sich Probleme in der Lieferkette nicht einfach mit Geld lösen lassen und warum China mit dem Flugzeugbauer Comac zu einem ernstzunehmenden Wettbewerber werden dürfte.
Toepfer spricht außerdem über das Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft von Airbus, den Umgang mit milliardenschweren Fehlentwicklungen und darüber, warum Europa Größe und Geschwindigkeit zusammenbringen muss, wenn es technologisch mit den USA und China mithalten will.
Persönlich wird es, als Toepfer auf seine Zeit bei Karstadt zurückblickt. Die Insolvenz des Warenhauskonzerns hat sein Verständnis von Führung und Finanzen nachhaltig geprägt. Seine wichtigste Erkenntnis: Auch vermeintliche Gewissheiten sollte man hinterfragen – und dem eigenen Urteil vertrauen, wenn Zahlen und Realität nicht zusammenpassen.
Außerdem erklärt der Airbus-CFO, warum ein Blick manchmal mehr sagt als tausend Zahlen, welche Kennzahlen er selbst besonders ernst nimmt und wie Gelassenheit dabei hilft, auch in hochkomplexen Situationen die richtigen Prioritäten zu setzen.
Schreiben Sie Ellen Frauenknecht gerne persönlich Ihre Anregungen und Eindrücke zu der zweiten Folge und Wünsche für die kommenden Folgen an moneymattersATmediapioneer.com
Redaktion: Eleanor Cwik & Stefan Rupp
Produktion: Milan Rottinger
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