Dr. Wolff: Der Asterix der Kosmetikbranche
Frank Dopheide im Gespräch mit Haut- und Haarpflege-Unternehmer Eduard Dörrenberg
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Innovation statt Größe. Seit mehr als 120 Jahren entwickelt das Familienunternehmen Dr. Wolff aus Bielefeld Produkte für Haare, Haut und Zähne – und behauptet sich dabei gegen Weltkonzerne wie L'Oréal oder Procter & Gamble. Im Gespräch mit unserem Host Frank Dopheide erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Eduard Dörrenberg, warum Mittelständler den Großen oft überlegen sind, weshalb echte Innovation Geduld braucht und warum ausgerechnet Beharrlichkeit zum wichtigsten Wettbewerbsvorteil geworden ist.
Vom Berater zum Unternehmer. Eigentlich wollte Dörrenberg nie ins Familienunternehmen einsteigen. Zweimal sagt er ab, bevor ihn ein Gespräch mit einem Mentor umstimmt. Es folgen fünf turbulente Jahre voller familiärer Konflikte, wirtschaftlicher Herausforderungen und schwieriger Entscheidungen. Heute blickt er auf diese Zeit als prägende Phase seiner Unternehmerlaufbahn zurück – und erklärt, warum Leistung wichtiger ist als Herkunft und weshalb Familienunternehmen langfristiger denken können als börsennotierte Konzerne.
Koffein, Patente und Tour de France. Außerdem spricht Eduard Dörrenberg über die Zufälle hinter großen Innovationen, warum Marktforschung seiner Ansicht nach häufig in die Irre führt, welche Rolle Künstliche Intelligenz künftig in der Produktentwicklung spielen wird und weshalb Dr. Wolff mit dem Radsportteam Alpecin-Deceuninck weltweit Markenaufbau betreibt. Sein Ziel: das Unternehmen durch Innovation und Internationalisierung auf eine Milliarde Euro Umsatz zu führen.
An dieser Folge haben mitgewirkt:
Thomas Güthaus (Produktion) sowie Marc Saha (Redaktion).