Grünen-Kanzlerkandidatin: Baerbock-Buch: Vom Duft der Zuckerrübe

 © Imago

Annalena Baerbock stellt sich in ihrem ersten Buch als mitfühlende Macherin vor. Hier und da gibt die Grünen-Kanzlerkandidatin Persönliches preis, viel wichtiger aber ist ihr die Programmatik. Eine Rezension.

Sie kenne dieses Gefühl - „dieses Schwanken zwischen Gewinnen und Verlieren, zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt“, schreibt Annalena Baerbock. „In einem Moment bist du voll im Plan, und Sekunden später ist alles dahin.“

Baerbock meint nicht den Wahlkampf, nicht das Auf und Ab in den Umfragen.

Sie spricht vom Trampolinspringen, das sie fast ihre gesamte Schulzeit hindurch als Leistungssport betrieb. Aber natürlich weiß sie um das Potenzial von Sportmetaphern, sie spielt ja selbst damit. Und so darf man davon ausgehen, dass sie nicht nur die Sportlerin Baerbock als ehrgeizig, kämpferisch und nervenstark vorstellt, sondern auch die Politikerin, wenn sie schreibt:

„Und trotzdem trainierst du danach weiter, oftmals doppelt so intensiv.“

Baerbock hat ein Buch veröffentlicht, ihr erstes. Es handelt von ihrer Person und ihrem politischen Programm - und davon, dass beides nicht voneinander zu trennen ist.

Es trägt den eiligen Titel „Jetzt. Wir wir unser Land erneuern“, und ist, im Winterlockdown, in Zusammenarbeit mit dem Autoren Michael Ebmeyer entstanden.

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