87 Parteien wollen noch auf den Wahlzettel: Boom der Kleinparteien - Krise der Großen

 © DBT/Jens Jeske

Die Wahlzettel für 2021 könnten deutlich länger werden als gewohnt. 87 Splitterparteien beantragen derzeit ihre formale Zulassung zur Bundestagswahl 2021. Die ersten Gegner aber sind Fristen und Vorschriften.

Man schaut in einige frustrierte Gesichter, wenn man diesen Donnerstag und Freitag einen Blick in Raum 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses wirft. Denn unweit des Reichstagsgebäudes entscheidet dort der Bundeswahlausschuss über die formale Zulassung der Parteien zur Bundestagswahl 2021. Viele Anträge werden abgelehnt, zum Missfallen betroffener Parteivertreter.

Diese dröge anmutende, aber wichtige Aufgabe kommt alle vier Jahre dem Chef des statistischen Bundesamts zu: Er schlüpft vor den Wahlen in die Rolle des Bundeswahlleiters und hat den Vorsitz über den Bundeswahlausschuss, der über die formale Zulassung der Parteien zur Bundestagswahl entscheidet. Dieses Jahr ist es Dr. Georg Thiel. Ihm stehen Vertreter der Bundestagsfraktionen und zwei Bundesverwaltungsrichter bei.

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