Die Frage nach der Kanzlerkandidatur: Das Schweigen der Grünen

 © dpa

Erstmals stehen die Grünen vor der Aufgabe, einen Kanzlerkandidaten zu ernennen - oder eine Kanzlerkandidatin. Doch die einst streit- und meinungsfreudige Partei mag nicht darüber reden. Warum so zurückhaltend?

„Luxusproblem.“ „Beide sind geeignet.“ „Nächstes Thema.“ Fragt man Grünen-Politiker dieser Tage, ob Annalena Baerbock oder Robert Habeck die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl antreten sollte, geben sie eine Variation der immer selben Antwort. Nämlich keine. Im vertraulichen Gespräch nicht, und im öffentlichen erst recht nicht.

Einige spielen die Bedeutung der Kanzlerkandidaten-Frage herunter: In der Pandemie gebe es wirklich Wichtigeres als Personalfragen. Andere gestehen ein, dass die K-Frage sehr wohl von Belang ist und sie darum nichts sagen könnten: „Sie verstehen schon.“

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