Kommentar : Die Angst vor den Grünen

 © dpa

Die Grünen wollten nie wieder „Verbotspartei“ genannt werden. Doch nach der Kritik von Anton Hofreiter am Bau von Einfamilienhäusern heften Union, FDP und SPD den Ökos mit lustvoll gespielter Empörung das gefürchtete Etikett an. Das eigentliche Thema geht dabei leider unter.

Mit seiner Pauschalkritik an Einparteienhäusern beschert Anton Hofreiter den Grünen eine Debatte um den Verbotscharakter der Partei. Etwas, das die Parteichefs Annalena Baerbock und Robert Habeck unbedingt vermeiden wollten.

Doch Hofreiters Einlassungen lösen unter Unionspolitikern, Liberalen und interessanterweise auch Sozialdemokraten gewaltige Empörung aus. Sie werfen den Grünen Scheinheiligkeit vor, Freiheitsbeschränkung und Enteignungsphantasien.

Mit den Interview-Äußerungen Hofreiters allein lässt sich der Zorn der Empörten nicht erklären. Dafür gibt es andere Gründe. Zum Beispiel: Angst.

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