Baerbock im Baltikum: Die Deutschland-Erklärerin

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Die Angst vor einem russischen Überfall ist im Nordosten Europas groß. Annalena Baerbock will die Balten wissen lassen, dass Deutschland im Ernstfall an ihrer Seite kämpfen würde. Doch viele zweifeln daran.

Annalena Baerbock macht Bekanntschaft mit dem Marder.

Die Außenministerin will wissen, wie viele Soldaten in dem Schützenpanzer Platz finden. Neun, lautet die Antwort von Oberstleutnant Daniel Andrä, der Baerbock am Freitagnachmittag durch die Kaserne des in Litauen stationierten Nato-Kampfverbands führt.

Baerbock schaut hoch zum Kanonenrohr des Marders und nickt. Eine neue Erkenntnis.

Nachdem sie auch die Gefährte Ozelot, Mammut und Boxer in Augenschein genommen und Gespräche mit einigen der rund 1000 nahe der Kleinstadt Rukla stationierten Bundeswehrkräfte geführt hat, spricht Baerbock eine weitere, gewichtigere Erkenntnis aus, die sie auf dieser Reise gewonnen habe:

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