Linke: Im Würgegriff der Sahra Wagenknecht

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Die Linke steht an einem Scheideweg. Lässt sie sich weiter von ihrer einstigen Galionsfigur erpressen? Oder macht sie sich ohne sie auf den Weg in eine ungewisse Zukunft?

Das Bild hat sich manchem seiner Fraktionskolleginnen und -Kollegen eingebrannt. Dietmar Bartsch, Co-Vorsitzender der Fraktion, sitzt in der dritten Reihe, ganz links außen im Plenum des Bundestages. Er lächelt, er klatscht Beifall, als Sahra Wagenknecht gerade vom Rednerpult zurückkehrt. Manche in der Fraktion dachten da: Wie kann er nur?

Wagenknecht hat in der Haushaltswoche des Bundestages für die Linke auf den grünen Wirtschaftsminister Robert Habeck geantwortet. Es war die vielleicht umstrittenste Rede ihrer politischen Karriere. Eine, die die Partei an den Abgrund führen kann. Wenn sie da nicht längst ist.

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