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JD Vance kommt nicht zur Münchner Sicherheitskonferenz

US-Vizepräsident JD Vance hatte im vergangenen Jahr das deutsch-amerikanische Verhältnis erschüttert. Diesmal wird er an der Münchner Sicherheitskonferenz nicht teilnehmen.
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US-Vizepräsident JD Vance sorgte vergangenes Jahr für großen Aufruhr bei seinem Besuch der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Umso spannungsvoller wurde sein Besuch in diesem Jahr erwartet.

Doch er wird an der Konferenz im Bayerischen Hof in München nicht teilnehmen, erfuhr The Pioneer exklusiv.

Im vergangenen Jahr hatte Vance Deutschland auf der MSC scharf kritisiert: Europa, der Gewinner des Kalten Krieges, würde Meinungs- und Redefreiheit drastisch einschränken. Ein Unding sei, dass in EU-Mitgliedstaaten Inhalte gesperrt werden, die etwa misogyn seien oder Fake News beinhalteten.

Damals gab es auch ein Treffen zwischen Vance und AfD-Chefin Alice Weidel. Die hatte im republikanischen Lager allerdings zuletzt für Empörung gesorgt, als sie Donald Trumps Einmischung in andere Staaten kritisierte.

Benjamin Wolfmeier, Sprecher der Republicans Overseas Germany, der Auslandsvertretung der US-Republikaner in Deutschland, drohte bereits: Es sei ein Vertrauensbruch, der sicherlich nicht ohne Konsequenzen bleiben werde.

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist eines der weltweit wichtigsten Foren für sicherheitspolitische Debatten und bringt jährlich hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Militär, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Sie findet vom 13. bis 15. Februar im Bayerischen Hof in München statt.

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