Letzte Wahl vor der Entscheidung im Bund: FDP vor Sachsen-Anhalt-Wahl: "Wir wollen regieren"

 © Imago

Lydia Hüskens stammt vom Niederrhein, zog vor fast 30 Jahren nach Magdeburg - und nun ist die 57-Jährige Spitzenkandidatin der FDP in Sachsen-Anhalt. Mit uns spricht sie über Regierungsverantwortung, Thomas Kemmerich und höhere Steuern.

Frau Hüskens, plötzlich könnte es in Sachsen-Anhalt auf die FDP ankommen - nach der Wahl an diesem Sonntag. Ein durch und durch gutes Gefühl?

Hüskens: Natürlich, das freut uns sehr. Wir sind im Aufwind. Die FDP ist eine Partei, die Verantwortung übernehmen will und gerne die Ideen umsetzt, für die wir stehen. Wir wollen regieren.

Ohne die Liberalen könnte das Land unregierbar werden. Sonst wäre eine neue Regierung ja auf die Unterstützung von Linkspartei oder AfD angewiesen. Spüren Sie etwas von dem Druck, der da auf Sie zukommen könnte?

Hüskens: Wir kämpfen bis zur letzten Minute dieses Wahlkampfs für ein möglichst starkes Ergebnis. Das bedeutet, dass wir alles daran setzen, Mehrheiten für Dreier-Bündnisse zu ermöglichen. Alles andere steht für uns jetzt nicht im Vordergrund.

Na ja, Sie wollen die Grünen ersetzen in der Regierung…

Hüskens: Die Bilanz der Kenia-Koalition ist verheerend. Sie hat für Stillstand in Sachsen-Anhalt gesorgt. Dagegen brauchen wir jetzt ein Aufbruchssignal.

Ihr Parteifreund Thomas Kemmerich ist ja kurz Regierungschef in Thüringen gewesen, gewählt unter anderem von der AfD. Was hat die FDP daraus gelernt - auch für den Umgang mit der AfD?

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