Altersvorsorge: Nun kommt Entlastung auch für die Rentner

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Mitten in der sich verstärkenden Krise werden die Renten in diesem Jahr so stark steigen wie lange nicht. Das entlastet jene, die lange kein Problem mit der Inflation hatten. Wir haben die Details.

Gundula Roßbach, die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, wird nicht müde, die Vorteile der gesetzlichen Altersvorsorge herauszustellen.

Sie verweist dann auf die so genannten Eckrenten - also die Bezüge eines fiktiven Durchschnittsverdieners, der 45 Jahre lange eingezahlt hat. Die Eckrenten seien im zurückliegenden Jahrzehnte im Westen um mehr als 25 Prozent gestiegen - und im Osten um über 37 Prozent.

Der Anstieg habe deutlich über der Inflation gelegen. Also: Die Rentnerinnen und Rentner hatten trotz steigender Preise mehr Kaufkraft.

Nun aber haben sich die Zeiten geändert. Bereits vor dem Ukraine-Krieg stiegen die Preise für Strom, Heizen, Kraftstoffe und Lebensmittel an. Inzwischen hat sich die Entwicklung beschleunigt.

3,3 Prozent Inflation erwartet die Bundesregierung für das laufende Jahr. Die Schätzung stammt aus dem Jahreswirtschaftsbericht, also aus dem Januar. Sie dürfte also längst überholt sein.

Viel deutet darauf hin, dass die Renten auch in diesem Jahr stärker steigen als die Inflation. Genau lässt sich das aber noch nicht sagen.

Wohl aber lässt sich nun sagen, wie stark die Renten steigen.

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