Gastbeitrag von Joseph E. Stiglitz: Quo vadis, Amerika?

 © dpa

Der Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz über die grundlegenden Probleme, die USA nach der Wahl Joe Bidens anpacken muss und welche Reformen im System hierzu nötig sind.

Der Anschlag auf das Kapitol durch Anhänger von US-Präsident Donald Trump, zu dem Trump selbst angestiftet hatte, war das vorhersehbare Resultat seines vier Jahre langen Angriffs auf die demokratischen Institutionen, zu dem so viele in der republikanischen Partei Beihilfe geleistet hatten.

Und niemand kann behaupten, Trump habe uns nicht gewarnt: Er hatte sich nicht zu einer friedlichen Machtübergabe bekannt.

Viele Profiteure seiner Steuersenkungen für Konzerne und für die Reichen, seines Rollbacks von Umweltschutzbestimmungen und seiner Ernennungen wirtschaftsfreundlicher Richter wussten, dass sie einen Pakt mit dem Teufel eingingen. Entweder glaubten sie, sie könnten die von ihm freigesetzten extremistischen Kräfte kontrollieren, oder es war ihnen egal.

Welchen Weg wird Amerika nun einschlagen? Ist Trump eine Anomalie oder ein Symptom eines tiefersitzenden nationalen Übels? Kann man den USA vertrauen? Werden die Kräfte, die zu Trumps Aufstieg führten, und die Partei, die ihn mit überwältigender Mehrheit unterstützte, in vier Jahren erneut triumphieren? Was lässt sich tun, um so ein Ergebnis zu verhindern?

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