Die Grünen: Robert Habeck: Unklar in der Ukraine

Mit seiner Forderung nach Waffen für die Ukraine hat Grünen-Chef Robert Habeck in dem kriegsgeschundenen Land Hoffnungen geweckt. Daheim in Deutschland allerdings ist die Verwirrung groß - auch unter Grünen. Wie hat Habeck das gemeint?

Ein Grüner an der Front, mit Stahlhelm und tarnfarbener Schutzweste. Schon die Bilder, die Robert Habeck zuletzt seinen 112.000 Instagram-Followern präsentierte, stellen einen Bruch dar.

Die Schnappschüsse von seiner Reise in die Ukraine, von den Kriegsschauplätzen im Osten des Landes, weichen ab vom sonst lässigen, lockeren, gern auch mal träumerischen Bild, das Habeck von sich auf social media vermitteln will. Zwischen Schutt und Ruinen blickt ein Politiker, so legt es die Bildsprache nahe, in den Abgrund des Krieges, ernst und entschieden. So hat man ihn, Habeck, noch nicht gesehen.

Habeck hat in der zurückliegenden Woche aber nicht nur mit neuen Bildern überrascht, sondern auch mit neuen Tönen.

„Waffen zur Verteidigung, zur Selbstverteidigung kann man meiner Ansicht nach, Defensivwaffen, der Ukraine schwer verwehren“, sagte er am Dienstag dem Deutschlandfunk.

Lädt...