Behörden unter Druck : Schaffen wir das mit den Ukraine-Flüchtlingen?

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Ab Juni sollen Hunderttausende Ukraine-Flüchtlinge von den Jobcentern betreut werden, nicht mehr von den Sozialämtern. Der Zeitplan für den Übergang ist sportlich. Schaffen wir das? Oder droht Bürokratie-Chaos?

Die Hilfsbereitschaft scheint nicht das Problem zu sein. Die Schwierigkeiten beginnen ganz woanders.

Die Ankunft Hunderttausender Flüchtlinge aus der Ukraine hat einmal mehr gewaltige Defizite in Deutschlands Amtsstuben offengelegt. 2015/2016, als die Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan kamen, hieß es: „Wir schaffen das.“

Und nun?

Es häufen sich Geschichten, die nachdenklich machen.

Sie handeln von Daten, die nicht ohne weiteres vom Sozialamt zum Jobcenter übertragen werden können, was zum aufwändigen Neuanlegen von Akten führt.

Es fehlen nicht nur Technik-Terminals, um geflüchtete Ukrainer erkennungsdienstlich zu erfassen. Nicht selten mangelt es auch an Vordrucken der Bundesdruckerei für Bescheinigungen.

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